Amazon lacht über die Modebranche

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Eigentlich sollte Amazon ein herzliches Dankeschön an alle Markenmodelabel aussprechen, die erfolgreich auf der Plattform verkaufen! 

Marken wie Adidas, BOSS, Escada oder Tommy Hilfiger haben immerhin dafür gesorgt, dass es sich noch lohnen kann, auf Amazon nach Mode zu suchen. Immer mehr Kunden kaufen dort tatsächlich sogar ihre Markenmode.

Neben der Kosmetikmarke Beauty Bar, den Wäschemarken Arabella und Mae, den Bekleidungs-Brands James & Erin, Lark & Ro sowie North Eleven und Smart is Beautiful zählen auch die Kindermodemarken Scout & Ro sowie Mama Bear zum Amazon-Imperium. Damit war der Konzern 2016 der zweitgrößte Modehändler in den USA. Und Analysten von Cowen & Co sind sich sicher, dass Amazon binnen vier Jahren der größte Modehändler in den USA sein wird.

Aber welche Strategie verfolgen die etablierten Modelabel? Keine. Sie unterstützen Amazon einfach nur mit weiteren Werbemillionen, um Amazon so weiter den Weg zum Modemarktführer zu finanzieren.

Es wäre an der Zeit, kurzfristig eine Allianz aller Modemarken auf einer neuen Plattform zu bündeln. Von mir aus als Genossenschaft, wenn es nicht anders geht.

Doch ich denke, die Modebranche wird das nicht tun und ihre Bedeutung im Markenumfeld damit dauerhaft weiter schmälern.

Mit der Marke Find launchte Amazon im September 2017 ein eigenes Vollsortiment an Mänteln, Hosen, T-Shirts und Schuhen für Frauen. 2018 sind die Männer dran. Der Erfolg ist unaufhaltsam und Amazon CEO Jeff Bezos kann über die fehlende Weitsicht der Markenhersteller nur lachen!

Heute kann niemand mehr ernsthaft eine Strategie gemeinsam mit, sondern nur noch intelligent gegen Amazon verfolgen. Lass Dich nicht von Erfolgen aus vergangener Zeit wie zum Beispiel kavaj oder ANKER einlullen. Sei realistisch und kaufe Deine Mode im Einzelhandel oder auf einem der vielen anderen Marktplätze dieser Welt.

Bildquelle: amazon.de

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