Bitcoin als Zahlungsmittel – Bedeutung der Kryptowährung

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Der Bitcoin gehört zu den bekanntesten kryptischen Währungen. Es gibt jedoch noch einige mehr, die unter den Kunden zunehmend an Interesse gewinnen. So konnten Ethereum und Dash im Verlauf des letzten Jahres den Wert zeitweise um mehr als 1.000 Prozent steigern. Zwar fiel der Kurs recht schnell wieder, aber ein Plus von etwa 700 Prozent blieb den Anlegern dennoch, wie der Infografik von smava entnommen werden kann. Der Bitcoin als eine der bekanntesten und ersten kryptischen Währungen verzeichnete in den letzten fünf Jahren ein Plus von 7.000 Prozent. Wird dies mit der Wertanlage Gold verglichen, ist der Zuwachs an Gewinn enorm. Anleger, die in Gold investiert haben, steigerten ihren Gewinn in den letzten 20 Jahren um 500 Prozent. Auch das ist positiv zu verzeichnen, und es zeigt, wie enorm die Wertsteigerung des Bitcoin ist.

Starke Wertentwicklung in den letzten fünf Jahren

Der Bitcoin existiert bereits seit dem Jahre 2008. Zu diesem Zeitpunkt war er jedoch relativ unbekannt und hatte demzufolge auch keinen hohen Wert. Über mehrere Jahre wurde der Bitcoin nur mit wenigen Cents dotiert. Erst im Zeitraum der letzten fünf Jahre konnte eine hohe Steigerung des Wertes realisiert werden. Dies hängt unter anderem mit dem Bekanntheitsgrad und den Möglichkeiten zusammen, die der Bitcoin als Zahlungsmittel, aber auch als Wertanlage bietet.

Ermittlung des Wertes der kryptischen Währung

Anders als bei den klassischen Landeswährungen gestaltet sich die Wertermittlung des Bitcoin unabhängig von der Marktwirtschaft und der Finanzwelt. Die Berechnung des Wertes erfolgt durch Hochleistungscomputer. Da ein klassischer PC für die Wertermittlung mehrere Tage benötigen würde, wird die Leistung von mehreren Rechnern zusammengefasst. Doch selbst dann verbraucht die Berechnung viele Ressourcen. Für die Wertermittlung eines Bitcoin wird so viel Strom verbraucht, dass ein Einfamilienhaus einen Monat lang versorgt werden könnte. Etwa 0,16 Prozent des Stroms, der auf der Welt produziert wird, ist notwendig, um die Wertermittlung des Bitcoin sicherzustellen. Dafür ist das Zahlungsmittel nicht als solches erfasst und absolut sicher, wenn es zu einer Bankenkrise oder einer Wirtschaftskrise kommt. Risiken bestehen jedoch auch. Sie betreffen die Angriffe durch Hacker oder das Platzen der Blase, welche von Kritikern nach der starken Wertentwicklung der letzten Jahre befürchtet wird. Da die Akzeptanz jedoch zunimmt und der Bitcoin mittlerweile sogar schon in Landeswährung eingetauscht werden kann, ist eine baldige Krise der Kryptowährung in der Realität bislang nicht zu vermuten.

Landeswährung in Bitcoin tauschen und umgekehrt – der Kryptomat

Da die Akzeptanz im Online-Handel bislang nicht sehr hoch ist, gibt es in Ländern wie den USA, Kanada und Australien sogenannte Kryptomaten. Diese erlauben den Umtausch der jeweiligen Landeswährung in Bitcoin und auch umgekehrt. Mehr als 1.000 dieser Automaten stehen in den USA. Kanada verfügt bislang über etwas mehr als 300 Kryptomaten. Europa steht in dieser Entwicklung erst am Anfang. In Großbritannien gibt es knapp 50 Automaten, einige weitere in Österreich und Finnland. Deutschland hat sich an dieser Entwicklung bislang noch nicht beteiligt.