Dein Business-Modell im eCommerce hat keine Zukunft!

Das Ende des eCommerce 2019
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Plattformen wie Amazon, Facebook, Google Shopping, real.de, Zalando, Amazon Pay, Apple Pay und Paypal schieben sich zunehmend zwischen Dich und Deine Kunden. Davon profitieren diese und steuern den Markt nach ihren eigenen Regeln. Das Kartellamt ist außen vor, genauso wie die Verantwortlichen in Politik und Handel.

Es ist schon jetzt schwierig genug, als Händler international Bestand zu haben. Europa wird weiter durch den Brexit (BREXIT – Auswirkung auf Amazon Händler) zersiedelt und nicht zuletzt machen unterschiedliche Währungen, die Logistik und der Verbraucherschutz vielen Händlern einen Strick durch die Rechnung. Für Player wie Amazon oder Facebook scheint es aber genügend Ausnahmen zu geben. Die Großen machen sich ihre eigene Marktwirtschaft.

Lokale Marktplätze sind völlig ohne Bedeutung und Zukunft, denn ihnen fehlt sowohl jegliche Innovation als auch ein echter Mehrwert. Die gescheiterten Modelle in Deutschland sind auf localcommerce.info wunderbar zusammengefasst. Alle von ihnen machen zu große Fehler, jede Stadt anscheinend aber andere.

Es gibt viele unnötige Handelshemmnisse bei uns. Innovative Staaten wie Estland (http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/estland-ist-eine-vorzeigenation-bei-der-digitalisierung) haben den Rest Europas längst abgehängt. Wir Piefkes kommen mit Lösungen wie PayDirekt (das überflüssigste Zahlungssystem neben sofort in Europa) gegen den Willen der Kunden und ohne Mehrwerte daher.

Schon jetzt bist Du in Deinem Onlineshop auf die Wegelagerer angewiesen, die an Deinem Erfolg teilhaben wollen. Alle wollen durch Gebühren an Dir mitverdienen. Ohne, dass Du Geld an Google, Amazon, PayPal und Co. zahlst, kommt heute kaum noch ein Kauf zustande.

Wie viele Kunden gehen direkt auf Deinen Shop und kaufen dort? Sind die Kunden, die über Adwords, Idealo und Co. auf Deine Seite kommen, inzwischen nicht schon der größte Anteil neben dem was über Marktplätze wie eBay oder Amazon verkauft wird?

Aber brauchen Dich diese Marktplätze in Zukunft überhaupt noch? Amazon hat mit den Amazon Basics bereits angefangen, andere Hersteller aus vielen Bereich erfolgreich vom Markt zu verdrängen. Und es ist auch nur noch eine Frage der Zeit, bis der Urheberschutz komplett fällt und Asiaten den Europäischen Markt noch stärker überhäufen.

Auf Marktplätzen ist kaum Kundenbindung möglich. Da zählt nur die Bewertung der Produkte und damit die Kulanz über das Handelsrecht hinaus. Außerdem spielen Qualität und Preis eine wichtige Rolle, aber die Marke tritt in den Hintergrund. In Zukunft werden Marken immer weniger wichtig. Es wird immer mehr von ihnen geben und diese haben einen immer geringeren Wert (https://www.amazon.de/Handelsmarken-Marktdurchdringung-Auswirkungen-Konsumgüterhandel-Management).

Du brauchst also den direkten Draht zu Deinen Kunden und immer neue USPs. Denn alte werden schnell kopiert. Wie gesagt: Bis der Urheberschutz fällt, ist es nur eine Frage der Zeit (http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/urheberrecht/reuss-und-rieble-zur-novelle-zum-wissenschaftsurheberrecht). Vielen asiatischen Herstellern ist das Gesetz eh schon beinahe egal.

Also was ist Dein USP? Und wie sicher ist er? Und wer profitiert noch von Deinem USP?

Hast Du Dir schon einmal Gedanken gemacht, wie Deine Zukunft 2021 aussieht? Es ist an der Zeit, sich auf den Weg zu machen. Folge dabei nicht den anderen (Warum gibt es kaum gutes Speiseeis in Eisdielen oder warum Du amazon nicht kopieren sollst), sondern gehe Deinen eigenen Weg. Denn Du bist einzigartig!